Winter Wohltat: Honig

Wenn Schnee und Eis die Natur fest im Griff haben, wünschen wir uns Wärme, Helligkeit und Sanftheit. Wer erinnert sich nicht an die Schnupfenzeit, in der Großmutter abends noch eine heiße Milch mit Honig zubereitet hat? Honig ist ein ganz besonderes Geschenk der Natur.

Honig hat eine antibakterielle Wirkung und ist gut für Körper und Seele. Der goldgelbe Saft galt in der Antike als ein Mittel zur Unsterblichkeit. Antike Heiler und auch die Heilkundigen des Mittelalters wussten das Naturprodukt sehr zu schätzen. Er ist in jedem Fall mehr als ein Süßungsmittel. Honig kommt als Mittel zur Wundheilung zum Einsatz. Honig gegen Halsschmerzen ist besonders im Salbeitee einen Versuch wert. Honig enthält Stoffe, die derzeit in der Krebsforschung eine große Rolle spielen. Darüber hinaus sind Wirkstoffe im Honig entdeckt worden, die sich positiv auf das Herz auswirken sollen. Honig sollte daher auf keinem Speiseplan stehen. Dabei gilt zu beachten:

  • Babys sollen keinen Honig bekommen, hier bitte den Kinderarzt fragen.
  • Honig soll nicht zu stark erhitz werden, damit seine Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Honig deshalb nicht in kochendheißen Tee geben.
  • Honig enthält 30 Prozent Traubenzucker und etwa 40 Prozent Fruchtzucker. Er dient also als schneller Energielieferant.
  • Honig ist kein Zuckersatz bei einer kalorienreduzierten Ernährung.

Ein besonderer Honig 

Manukahonig ist ein relativ neu entdecktes Naturprodukt mit antibakterieller Wirkung. In zahlreichen Studien ist seine Wirkung auf Keime nachgewiesen worden. Einige Untersuchungen nähren die Hoffnung, Manuka Honig könne als Mittel gegen resistente Erreger wie Krankenhauskeime eingesetzt werden. als antibakteriell nachgewiesen worden. Schon die  Krieger, in Neuseeland, die Maori, bereiteten einen Sud aus der Manukapflanze, um die Wundheilung zu unterstützen. Sie kannten jedoch den Honig noch nicht. Der Manukastrauch ist eng verwandt mit dem Teebaumstrauch und daher sehr reich an ätherischen Ölen.

 Manuka-Honig: Ein Naturprodukt mit außergewöhnlicher Heilkraft 

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Manukahonig gegen Bakterien

Ob mit dem Manukahonig ein Mittel gegen Krankenhauskeime gefunden wurde, ist noch nicht geklärt. Klar ist aber, dass die antibaktierelle Wirkung im Mund und Halsbereich sowie auf der Haut angenommen werden kann. Das bedeutet, dass Manuka Honig gegen Halsschmerzen oder gegen Verletzungen der Haut genutzt werden kann. Manuka Honig gegen Halsschmerzen kann auch als Süßungsmittel im Tee eingenommen werden, denn der Honig verliert seine Wirkstoffe nicht durch Erhitzen. Ein Salbeitee ist eine gute Ergänzung zu Manuka Honig gegen Halsschmerzen. Wer erste eigene Erfahrungen mit Manukahonig sammeln möchte, sollte auf die Konzentration des Wirkstoffs Methylglyoxal und auf die Reinheit  von Manuka Honig achten. Ein Manukahonig gilt als sortenrein, wenn mindestens 51 Prozent vom Honig des Manukastrauchs enthalten sind.

Belegte Wirksamkeit

Manuka als Honig ist das Nahrungsmittel mit der höchsten Konzentration von Methylglyoxal (MGO). Die Technische Universität zu  Dresden hat hohe Konzentration von Methylglyoxal im Manuka Honig und auch die antibakterielle Wirkung nachgewiesen. Manuka Honig soll in einigen Kliniken bereits gegen Krankenhauskeime getestet werden.

Die Forscher nehmen inzwischen an, dass Manuka Honig einen wichtigen Beitrag zur Heilung der folgenden Störungen leisten kann.

  • Wunden
  • Entzündungen im Mundbereich
  • Halsschmerzen
  • entzündliche Hautkrankheiten

Welcher Honig eignet sich?

Der Anteil von Methylglyoxal (MGO) gibt Aufschluss über die Höhe der antibakteriellen Wirkung. Möglich sind Konzentrationen zwischen MGO 100, MGO 250, MGO 400 und MGO 550. Je höher die Konzentration, umso teurer der Honig. Wer den Manukahonig als Nahrungsergänzung verwenden möchte, kann eine niedrige MGO Konzentration verwenden. Wie anderer Honig auch ist der Manukahonig ein Lieferant von wertvollen Mineralien und Vitaminen. Wer den Honig gegen Halsschmerzen oder für die Wundheilung nutzen will, sollte eine Konzentration von mindestens 250 verwenden. Manukahonig auf dem Frühstücksbrot versorgt den Körper zusätzlich mit wichtigen Vitaminen und Mineralien. In jedem Fall ist Manuka Honig ein Superfood, dass der Gesundheit förderlich ist.

Risiken beim Verzehr von Manuka Honig

Personen mit einen geschwächten Immunsystem sollten grundsätzlich keinen Honig zu sich nehmen. Honig ist ein reines Naturprodukt, dass von Senioren, Babys und Menschen mit Immunschwäche nicht vertragen wird. Die betreffenden Personen sollten Mineralien und Vitamine über andere Quellen aufnehmen. Obst und Gemüse sind hier in erster Linie zu nennen.

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Honig in der Küche

Mit Honig kann man auch Kochen und Backen. Wer Hähnchen ist, sollte einmal versuchen, die Haut mit Honig einzupinseln und Mandeln darüber zu streuen. Eine echte Kostbarkeit. Allerdings sollte die Glasur erst einige Minuten vor Ende der Garzeit aufgetragen werden.

Für einen Sommersalat kann ein Dressing aus Naturjoghurt, Limette und Honig zubereitet werden. Die Frische schmeckt auf jeder Grillparty. Dazu kann ein eiskalter Kräutertee mit Honig gesüßt angeboten werden.

      

 

Wer mehr über den Honig wissen will, sollte sich den Roman „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde nicht entgehen lassen. Hier erfährt der Leser um das Risiko, die Bienen zu verlieren und welche Zukunft sich dadurch eröffnet.

Warnhinweis
Die Hinweise und Erläuterungen in diesem Beitrag dienen nicht zu medizinischen Zwecken und sind weder als Diagnosen noch als Behandlungsempfehlungen bei Erkrankungen zu verstehen. Bei auftretenden Krankheitssymptomen ist in jedem Fall ein Arzt aufzusuchen.

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